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	<title>GegenStandpunkt Hamburg</title>
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		<title>Einwände gegen die Politik des Blockupy-Bündnisses</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:50:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Widerstand gegen Verarmung – für einen sozialeren und demokratischeren Kapitalismus? Europa spart – am Lebensunterhalt seiner Bürger. Die demokratischen europäischen Regierungen machen das Leben ihrer Völker dafür haftbar, dass ihre Wirtschaft zu wenig wächst und die Kreditwürdigkeit ihrer Nation dahin &#8230; <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/05/einwande-gegen-die-politik-des-blockupy-bundnisses/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><span style="font-size: x-large;"><strong>Widerstand gegen Verarmung – für einen sozialeren und demokratischeren Kapitalismus?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Europa spart – am Lebensunterhalt seiner Bürger. Die demokratischen europäischen Regierungen machen das Leben ihrer Völker dafür haftbar, dass ihre Wirtschaft zu wenig wächst und die Kreditwürdigkeit ihrer Nation dahin ist. Deswegen haben die verantwortlichen Staatsführer ihren Bürgern ein gewaltiges soziales Abbruchprogramm verordnet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Betroffene melden sich zu Wort und protestieren. Dass sie das tun, ist überfällig. Nur wie!<span id="more-297"></span></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">1.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">„<em>Widerstand tut not: Die Troika aus EU, EZB und Internationalem Währungsfond nutzt überall in Europa die Staatsschulden als Hebel, um radikale Kürzungen zu verordnen. Diese sind undemokratisch und unsozial.“ </em>(Pressemitteilung Blockupy-Bündnis Frankfurt)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Der Entschlossenheit, mit der alle Regierungen in Europa <em>„gleich welchen politischen Lagers“ </em>(Demo-Aufruf) ihre Staatshaushalte von allen „unproduktiven“ Kosten entlasten, also am Lebensunterhalt ihrer Völker sparen, lässt sich entnehmen, was die aktuellen Staatsnotwendigkeiten sind. Für diese Regierungen sind Spardiktate zur drastischen Verarmung ihrer Bevölkerung „alternativlos“. Das sollten die Protestierer einmal ernst nehmen. Für die Standortverwalter geht es ums Ganze: Die Rettung des Euro, die Sanierung des Staatshaushalts und die Gesundung der Marktwirtschaft, die den Insassen der Kapitalstandorte Europas als unabweisliches Lebensmittel vorgesetzt wird – das ist marktwirtschaftliche Staatsräson, und die ist nur durch eine durchgreifende Verschlechterung der Lebenslage der Bevölkerung zu haben. Und zwar nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft. Das beweisen die Kürzungsorgien bei Renten, Gesundheit und überhaupt allen Bereichen, die den Lebensstandard der Leute ausmachen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Blockupy-Anhänger meinen, all dies müsste gar nicht sein, wenn es in Europa wirklich demokratisch und sozial zuginge. Woher nehmen sie bloß ihre Gewissheit, dass hierzulande ein Rechtsanspruch gegen Verarmung existiert? Von den real existierenden europäischen Demokratien können sie das unmöglich herhaben.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">2.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Blockupy kennt noch ein weiteres Verbrechen, das die von der Troika verordneten „<em>radikalen Kürzungen“ </em>anrichten:<em> „Sie verschärfen die Krise.“ </em>(Pressemitteilung) Sie seien <em>„ökonomisch unsinnig“ </em>und würden <em>„die Konjunktur abwürgen“</em>;besser solle man <em>„in Schuldenaudits die Rechtmäßigkeit der öffentlichen Schulden bewerten“</em> (Attac).</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Soll man den Finanz- und Wirtschaftspolitikern wirklich schlechtes Management der Krise vorwerfen? Was wäre denn eines, das den Massen gut bekommt? Soll man sich im Ernst in die Logik der Verwalter von Kapitalstandorten hineindenken und mit den Staatsschuldenmanagern darum rechten, wie Staatshaushalte rechtlich einwandfrei zu sanieren und das Wachstum des Geldreichtums von Kapitalisten anzukurbeln wären? Wie Löhne so festzusetzen wären, dass sie den Geschäftemachern nicht bloß als stets zu senkender Kostenfaktor, sondern auch noch zur Versilberung ihrer Produkte dienen könnten? Soll man sich also den kapitalistischen Laden mit seinen unversöhnlichen Interessen &#8211; auf die spielen die Widerstandsparolen von Blockupy ja jedenfalls noch an! &#8211; als ein Gemeinschaftswerk von Krisenbewältigern einbilden und sich sein gutes Gelingen zum Anliegen machen?</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">3.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Bei Blockupy kennen sie eben noch ganz andere <em>Opfer</em> der „Troika“ als die geschädigten Leute. Mindestens so schlimm wie der <em>„soziale Kahlschlag“</em> soll am <em>„Spardiktat“ </em>sein, dass es ein <em>Diktat</em> ist. Welch hohe Güter unter dem Label <em>„undemokratisch“</em> erst unter die Räder kommen! Da soll doch glatt <em>„die Souveränität der nationalen Parlamente weiter eingeschränkt“</em> werden (Attac); manche im Blockupy-Spektrum sorgen sich auch um eine Aushöhlung des <em>„Königsrechts des Parlaments“, </em>die Gelder für den Staatshaushalt zu bewilligen. Das ist gut: Gestern noch, als die griechischen, spanischen etc. Parlamente ihre Spardiktate zu Lasten ihrer Bevölkerung beschlossen haben, hieß es aus dem Spektrum der „Empörten“: &#8216;Diese Politiker vertreten uns nicht!&#8217;. Und jetzt, wo Merkel &amp; Co die Parlamente der minderen Euro-Staaten auf die Linie der kapitalistischen Konkurrenztüchtigkeit bringen – da soll die <em>„Souveränität der nationalen Parlamente“</em> etwas Verteidigenswertes sein? Habt ihr denn vergessen, dass diese feinen Institutionen zuallererst mal souverän <em>gegen ihr Volk </em>sind, das den Beschlüssen der Gesetzesmacher unterworfen ist? Die Sache mit dem <em>„Souveränitätsverlust“</em> ist sogar noch ausbaufähig: <em>„Ganze Völker werden unter das Kürzungsdiktat von EZB, IWF unf EU gestellt: Der sog. &#8216;Fiskalpakt&#8217; schränkt die demokratischen Selbstbestimmungsrechte der Staaten massiv ein.“</em> (GEW). Schon stark, welche <em>Gleichheitszeichen</em> die Autoren da ganz unbefangen aufstellen: Geschädigte Interessen der <em>Bevölkerung</em> = Aushöhlung der Rechte der <em>Herrscherfiguren </em>aus dem Parlament<em> über</em> die Bevölkerung = Einschränkung der Rechte <em>von Staatsgewalten</em> gegenüber anderen Staatsgewalten!</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">4.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Laut Blockupy-Bündnis steht <em>„Demokratisierung“</em> vor allem gegenüber der <em>„Macht der Banken“</em> an: Die EZB ist <em>„undemokratisch, weil &#8216;unabhängig&#8217;, damit nicht demokratisch kontrolliert. Was wollen wir? Demokratisierung und Vergesellschaftung des Finanzsektors &gt;&gt;Überwindung kapitalistischer Verhältnisse!“</em> (Blockupy-Präsentation). Und was folgt daraus? Wahl des EZB-Leitzinses durch das Volk? Oder wenigstens Wahl der Finanzfachleute, die den EZB-Leitzins festlegen, durch eine Europa-weite Asamblea? Wie hoch wäre denn bitteschön ein Zinssatz, der dem Wohlergehen des Volkes und den Geschäftsbedürfnissen verschiedener Kapitalisten-Abteilungen gleichermaßen dienlich ist? Für Leute aus dem Blockupy-Bündnis ist es anscheinend kinderleicht, sich das Verleihen und Ausleihen von Geld gegen Zins, also den Gegensatz von Gläubigern und Schuldnern, als ein wirtschaftliches <em>Gemeinschaftswerk</em> vorzustellen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Jedenfalls dann, wenn ein paar Eingriffe von oben vorgenommen würden:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">„<em>Die Profiteure der Krise müssen endlich angemessen an ihren Kosten beteiligt werden. Die staatlichen Einnahmen müssen erhöht und Reichtum muss massiv umverteilt werden. Dazu brauchen wir eine stärkere Besteuerung von hohen Einkommen und Vermögen sowie eine Finanztransaktionssteuer, deren Erträge für Armutsbekämpfung, Klimaschutz oder globale soziale Mindeststandards eingesetzt werden.“</em> (Attac)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Offenbar ist im Blockupy-Spektrum die soziale Phantasie entschieden unterentwickelt. Denn unter dem Markenzeichen <em>„Überwindung kapitalistscher Verhältnisse!“</em> marschieren dann sämtliche Instanzen und Charaktermasken eben dieser Verhältnisse wieder auf, die in der schlechten alten Gesellschaft das Sagen haben und die all die aufgezählten Übel von A wie Armut bis Z wie Zerstörung der Natur verursachen. Vermögende z.B., denen ihr Vermögenssteuern verpassen wollt; oder die <em>„Profiteure der Krise“,</em> die es ja auch weiterhin geben muss, wenn sie <em>„an ihren Kosten beteiligt werden“ </em>sollen. Und auf der anderen Seite der Klassenscheidung verortet ihr dann ganz folgerichtig auch die Armut und die globalen Sozialfälle als bleibende Einrichtung, wenn ihr per Besteuerung der Spekulanten (ja, auch die sollen ihren Beruf behalten) Mittel zur <em>„Armutsbekämpfung und globale soziale Mindeststandards“ </em>locker machen wollt. Nicht zuletzt habt ihr auch für die Staatsgewalt eine bleibende Verwendung: Die soll das <em>„Raubtier“</em> im Kapitalismus, das ihr statt <em>des Kapitalismus</em> für Krise und Volksverarmung verantwortlich macht, ja schließlich an die Kette legen. Und spätestens mit den Kontrolletis von Blockupy im eingebildeten Aufsichtsrat der Staaten über den globalen Kapitalismus wäre dann aus den national sortierten <em>konkurrierenden Kapitalstandorten</em> eine schöne Gemeinschaftsveranstaltung geworden, die statt der schlimmen lauter gute Werke tut.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">5.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">„<em>Wir widersetzen uns dem Versuch, mit nationalistischen Parolen die Beschäftigten, die Erwerbslosen, die Prekären in Deutschland und Griechenland, in Italien und Frankreich oder in anderen Ländern gegeneinander aufzuhetzen. Wir setzen dagegen ein Zeichen der Solidarität mit allen Menschen und Bewegungen, die sich seit Monaten schon in Europa gegen die Angriffe auf ihr Leben und ihre Zukunft wehren.“</em> (Aufruf)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Das ist nobel gedacht, angesichts der nationalistischen Hetze, die die demokratische Öffentlichkeit als Begleitmusik zur Krise veranstaltet. Es ist aber auch ein bisschen zu kurz gedacht: Die Völker werden ja nicht erst jetzt gegeneinander aufgehetzt; und sie werden ja nicht nur ideologisch bearbeitet &#8211; sie werden längst <em>praktisch gegeneinander aufgestellt</em>, daheim und international. Die kapitalistischen Betriebe und die politischen Standortvorsteher lassen ihr Arbeitsvolk zu einer weltweit geführten Konkurrenz antreten. Die von deutschen Unternehmen benutzte billige Leistung der deutschen Arbeiterschaft ist es, die mit deutschen Exporterfolgen den anderen nationalen Arbeitsmannschaften in Europa Arbeitsplatz und Einkommen bestreitet. Gegen die <em>Wirklichkeit</em> dieses tobenden Konkurrenzkampfes der nationalen Volkswirtschaften und der dafür eingespannten Arbeiterklassen ein demonstratives <em>„Zeichen der Solidarität“ </em>mit allen Betroffenen in Europa zu setzen: Ist das nicht ein bisschen zu billig?!</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">6.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">„<em>Von den Milliardenbeträgen der &#8216;Eurorettung&#8217; bekommen die Menschen in den betroffenen Ländern keinen Cent, der Hauptteil fließt direkt an die Banken zurück.“ </em>(Aufruf)</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-size: small; font-family: times new roman,times;">Ja, was denn sonst? Der Rettungsschirm heißt doch nicht „Rettungsschirm für den kleinen Mann“! Natürlich kriegen die gewöhnlichen Menschen nicht die Milliarden aus den Rettungsfonds für die Banken und überschuldeten Staatshaushalte. Die dienen der Rettung des Euro, des Allerheiligsten des kapitalistischen Europa-Blocks. Für die Regierungen, die bei jedem Cent fürs Soziale knausern, sind die Milliardensummen zur Rettung des Finanzkapitals und zur Vermeidung des Bankrotts ganzer Mitgliedsstaaten zweckgemäß verausgabt. Der private Geldreichtum und seine Vermehrung, um den sich der ganze Laden dreht, genauso wie die Finanzmacht der Staaten, mit der sie ihren Standort bewirtschaften &#8211; das alles steht in Frage, wenn Banken crashen und ganze Nationen bankrott zu gehen drohen; und damit auch die Existenz jedes einzelnen Menschen, der mit Arbeitsplatz und Einkommen abhängig gemacht ist vom Geld- und Finanzwesen. Die Herrschaften vom Schlage der „Troika“ lassen wirklich keinen Zweifel daran, <em>welche Interessen</em> in ihrem System <em>„systemische“</em> Qualität haben – und welche eben nicht!</span></p>
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		<title>Zur Rettung ihres Staates ist für die KP Kubas der Sozialismus gestorben</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:45:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir empfehlen eine Veranstaltung der AANO Patria o muerte? Vortrag &#38; Diskussion Referent: Dr. Herbert Ludwig Fertl (Redaktion GEGENSTANDPUNKT) Dienstag, 12. Juni 2012, 19 Uhr Universität Hamburg, Von-Melle-Park 6, Philosophenturm Hörsaal D 50 Jahre nach ihrer Revolution hat die Kommunistische &#8230; <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/05/zur-rettung-ihres-staates-ist-fur-die-kp-der-sozialismus-gestorben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Wir empfehlen eine Veranstaltung der AANO</em></p>
<h1 style="text-align: center;"><span style="font-size: x-large;">Patria o muerte?</span></h1>
<h5 style="text-align: center;"><strong>Vortrag &amp; Diskussion<br />
Referent: Dr. Herbert Ludwig Fertl (Redaktion GEGENSTANDPUNKT)</strong></h5>
<h6 style="text-align: center;">Dienstag, 12. Juni 2012, 19 Uhr<br />
Universität Hamburg, Von-Melle-Park 6, Philosophenturm Hörsaal D</h6>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">50 Jahre nach ihrer Revolution hat die Kommunistische Partei Kubas ihren Feinden und Verächtern die Genugtuung bereitet, dass sie selber in ihrem neuen Programm verkündet, zum Fortbestand ihres Staates bliebe ihr nur noch ein Ausweg: möglichst viel </span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>Kapitalismus</em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> zur Effektivierung und Verwohlfeilerung ihres Volkes! Dabei bleiben sich die alten Kämpfer um die Castro Brüder in ihrem kämpferischen Pathos treu. Der Plan:<span id="more-290"></span> </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">– die Entlassung von bis zu einer Millionen Staatsbediensteten, die sich künftig in der erheblich ausgeweiteten privaten Kleinwirtschaft auf eigene Rechnung durchschlagen sollen;</span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">– die Abschaffung der ohnehin immer armseligeren staatlich garantierten Grundversorgung; </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">– die Verpflichtung der Betriebe auf gewinnorientierte Produktionsmaßstäbe;</span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">– mehr Leistungslohnanreize und -vorgaben; </span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">– mehr selbstwirtschaftende Kleinbauern und mehr freier Handel mit den knappen Lebensmitteln;</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">– staatliche Planung vorrangig für die Entwicklung Devisen bringender Wirtschaftszweige – insbesondere Tourismus und Rohstoffförderung; </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">– und schließlich mehr Freizügigkeit für ausländisches Kapital.</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Diese </span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>lineamentos</em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> der Partei werden den kubanischen Werktätigen mitnichten als Übergang zu einem stinknormalen Dritte-Welt-Kapitalismus nahegebracht, sondern vom amtierenden Oberkommandanten allen Ernstes als </span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>Rettung des Sozialismus </em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;">auf Kuba gefeiert: </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY">„<span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>Wir sind davon überzeugt, dass wir die elementare Pflicht haben, die Fehler zu berichtigen, die wir in fünf Jahrzehnten des Aufbaus des Sozialismus in Kuba begangen haben&#8230; Die Maßnahmen, die wir nun anwenden, und alle Änderungen, deren Einführung bei der Aktualisierung des Wirtschaftsmodells notwendig werden, sind darauf ausgerichtet, den Sozialismus zu erhalten, zu stärken und wahrhaftig unwiderruflich zu machen.“</em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"> (Rede Raul Castros, 18.12.2010) </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Dabei streicht diese Reform großen Teilen der Bevölkerung ersatzlos ihre bisherige Reproduktion als nicht mehr länger tragbare staatliche Haushaltslast, verweist das Volk auf privates Wirtschaften und Fertigwerden mit knappen finanziellen wie materiellen Mitteln und richtet große Abteilungen der nationalen Wirtschaft und der staatlich kommandierten Mittel nicht mehr am inneren Bedarf, sondern auf die Erwirtschaftung von Weltmarkterträgen aus. Das alles mit Verweis auf die verheerende Devisennot des Staats und die Belastungen des Staatshaushalts durch seine Gesellschaft sowie deren mangelnde Leistungen für die staatlichen Bilanzen. </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Dass Kuba in der heutigen imperialistischen Welt die Mittel fehlen, das wirft die Führung sich und ihrem Volk vor – und macht sich an die Rettung des Staats zu Lasten der Bevölkerung. Denn als Hauptschuldigen für die desolate Lage der Ökonomie und der Staatsbilanz hat die kommunistische Partei das Volk ausgemacht, das durch Staatsleistungen verwöhnt und dem Arbeiten entwöhnt worden sei. Die Führung spart nicht mit Kritik an Schlendrian, Faulheit und Anspruchsdenken der Bevölkerung und macht die staatliche Organisation der Ökonomie für den mangelnden Arbeitseinsatz der Kubaner haftbar, dem die staatlichen Haushaltsnöte geschuldet seien. Das verspricht sie abzustellen und ihre Massen durch ihre Reformen zu mehr Einsatz und Leistung hin zu regieren. Das und die Mobilisierung der nationalen Ressourcen für mehr Weltmarkterfolge soll die Staatsnot wenden. </span></span></span></p>
<p align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">*</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Für die hiesige Öffentlichkeit ist die Sache klar: Wenn Kubas Führung soziale Leistungen dem Staatserhalt opfert und angesichts der Devisennot und der auswärtigen Schulden des Staats beschließt, sich mehr an Weltmarktbedürfnissen auszurichten und am Volk zu sparen, dann beweist das, wie grundverkehrt sie mit ihrem ganzen Sozialismus immer schon gewirtschaftet und regiert hat. </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Nun künden die einschlägigen Armenhäuser Südamerikas nicht gerade von der volksverwöhnenden Produktivkraft des demokratischen Imperialismus, aber ungerührt gegen die real existierende Marktwirtschaft fühlt sich der bürgerliche Verstand jetzt auch noch von Kubas Kommunisten in seinem Glauben bestätigt, demzufolge ohne kapitalistisches Wirtschaften, ohne freien Zugriff des Dollar- und Eurokapitals, ohne eine Herrschaft, die sich ganz an dessen Interessen und den (Unter-)Ordnungsansprüchen von dessen staatlichen Hütern ausrichtet, ein Land nicht vorankommen kann.</span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Weil sich Kuba dagegen 50 Jahre lang gesperrt hat, ist man sich unter den Fans von Geschäft &amp; Gewalt auch sehr sicher, dass auf der Insel „</span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>für wirksame Veränderungen auch ein Regimewechsel nötig ist</em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;">“ (Hamburger Giga-Institut für Lateinamerika-Studien). So gesehen sind alle Reformen halbherzig und leisten nicht den wahren Wandel, der fällig ist: die Selbstaufgabe des Regimes und die Selbstabschaffung seiner Führung. </span></span></span></p>
<p align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">*</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Linke Anhänger Kubas halten dagegen mehrheitlich am Vorbild Kubas für den Kampf gegen Armut, Unterentwicklung und US-Imperialismus fest und dem Land seine schwierige Lage zugute. Sie teilen zumeist kritiklos das Selbstverständnis der kubanischen Führung, mit den Reformen würde darum gekämpft „</span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>selbst unter sehr komplizierten Bedingungen den Sozialismus zu erhalten und zu entwickeln</em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;">“ und die „</span><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><em>beispielhaften Errungenschaften für das Volk zu erhalten</em></span><span style="font-family: Times New Roman,serif;">“ (junge welt, 23.4.11), die gerade endgültig abgeschafft werden. </span></span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Offenkundig ist auch für sie selbstverständlich, dass die radikalen Reformen zu Lasten der Bevölkerung der richtige Weg zur Bewahrung des Fortschritts in schwerer Zeit sind. Weder sich noch ihren Adressaten geben sie mithin ordentlich Rechenschaft darüber, wie es um Kuba bestellt ist und was es heißt, wenn die kubanische Führung den Selbstbehauptungskampf des Staates als Verteidigung ihres Sozialismus begreift. </span></span></span></p>
<p align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">*</span></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-family: Consolas,monospace;"><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Eine Staatsreform in Richtung Drittweltkapitalismus – im Interesse der nationalen Selbstbehauptung: Dahin hat es Kuba 50 Jahre nach der kubanischen Revolution gebracht. Die Veranstaltung zieht kritisch Bilanz über die Lage Kubas und die aktuellen Reformen, mit denen sie bewältigt werden soll; damit aber auch über die Weltmarkt- und Weltordnungsverhältnisse, in denen sich Kuba behaupten musste und will. </span></span></span></p>
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		<title>Das Atomprogramm der Islamischen Republik Iran</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 15:32:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Öffentlicher Diskussionstermin Ein weiterer Fall für die Erneuerung amerikanischer Führungsmacht – Krieg eingeschlossen Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, Werkhof, Gaußstraße 25 (Ecke Nernstweg) 1. An seinem mehrfach deklarierten Willen, die Islamische Republik Iran am „Griff nach der Bombe“ wirksam zu &#8230; <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/05/das-atomprogramm-der-islamischen-republik-iran/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><em>Öffentlicher Diskussionstermin</em></p>
<p style="text-align: center;" lang="de-DE" align="LEFT"><span style="font-size: x-large;"><strong><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Ein weiterer Fall für die Erneuerung amerikanischer Führungsmacht – Krieg eingeschlossen</span></strong></span></p>
<h6 style="text-align: center;">Dienstag, 22. Mai, 19.30 Uhr, Werkhof, Gaußstraße 25 (Ecke Nernstweg)</h6>
<p lang="de-DE" align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">1.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE" align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">An seinem mehrfach deklarierten Willen, die Islamische Republik Iran am „Griff nach der Bombe“ wirksam zu hindern, lässt der Führer der amerikanischen Weltmacht keinen Zweifel: <em>„Die Führung Irans sollte wissen, dass ich keine Politik der Eindämmung verfolge, sondern dass meine Politik darin besteht, Iran daran zu hindern, in den Besitz von Kernwaffen zu gelangen“</em> stellt Obama klar und manifestiert damit, dass der Iran im Status einer Atommacht eine für die USA und ihren globalen Führungsanspruch unerträgliche Herausforderung ist, die mit allen, also letztlich auch kriegerischen Mitteln – <em>„Alle Optionen liegen auf dem Tisch!“</em> – unbedingt zu verhindern ist. Warum ist es für die USA, die selbst über das weltweit größte atomare Waffenarsenal gebieten, eigentlich so absolut unannehmbar, dass ein Staat wie der Iran perspektivisch in die exklusive Klasse der atomar bewaffneten Staaten aufsteigen könnte?<span id="more-283"></span></span></span></p>
<p lang="de-DE" align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">2.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE" align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Derweil liegen die <em>„Optionen“</em>, die eine Macht wie die USA zur Durchsetzung ihres Entschlusses zur Verfügung hat, überhaupt nicht mehr <em>„auf dem Tisch“</em>. Sie werden in systematischer Eskalation eingesetzt, um es dem iranischen Regime so schwer wie möglich zu machen, sich an der Macht zu halten. Vom Reiseverbot für Regierungsvertreter bis zur Kappung der Zahlungsströme iranischer Banken, von Schadprogrammen in iranischen Computern bis zur gezielten Tötung von Atomexperten bekämpfen die USA die Weigerung der iranischen Machthaber, dem ihnen angelasteten Willen zur Atombombe abzuschwören, indem sie ihr Atomprogramm den USA ausliefern und dessen Fortführung von deren Erlaubnis und Nachschub von atomarem Material abhängig machen. Was hat es damit auf sich, dass die USA so exemplarisch im und am Fall Iran durchexerzieren, dass nur der Staat ein Recht auf <em>„zivile Nutzung der Atomenergie“</em> hat, der den Verdacht des <em>„militärischen Missbrauchs“</em> beweis- und tatkräftig widerlegen kann?</span></span></p>
<p lang="de-DE" align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">3.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE" align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Bei ihrer Einschnürung des Iran bekommen es die USA mit den Atommächten Russland und China zu tun. Die wehren sich dagegen, dass der Anspruch und das Vorgehen der USA gegen den Iran mit einer Resolution des UN-Sicherheitsrats die weltpolitisch verbindliche Direktive werden soll, indem sie mit ihrem Veto drohen und ansonsten ihre politischen und ökonomischen Beziehungen auf abgestuftem Niveau fortführen. Das stellen die USA in Rechnung: Sie <em>„isolieren“</em> Russland, indem sie es weltöffentlich als <em>„Komplize des Terror-Regimes“</em> anprangern und seine Einflussmacht durchkreuzen, wo immer es geht. Daneben werben sie um die Korrektur des russischen Standpunkts mit dem Appell, dass der Aufstieg eines atomar bewaffneten Iran nicht im Interesse der etablierten Atommacht Russland sein kann. Wie erklärt sich das Bestreben der USA, die beiden widerstrebenden Atommächte doch noch <em>„ins Boot“</em> gemeinsamer Sanktionen zu holen und sich gleichzeitig von deren Votum bei der Eskalation ihres einseitigen Sanktionsregimes in keiner Weise abhängig zu machen? </span></span></p>
<p lang="de-DE" align="CENTER"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">4.</span></span></p>
<p style="text-align: justify;" lang="de-DE" align="LEFT"><span style="font-family: Times New Roman,serif;"><span style="font-size: small;">Das führt Obama auch und gerade mit der <em>„letzten Option“</em> vor, die Iran zur <em>„Rückkehr in die zivile Staatengemeinschaft“</em> bewegen soll. Mit einem eindrucksvollen Aufmarsch der amerikanischen Kriegsmacht im und um den Persischen Golf lässt er nicht nur in Richtung Iran demonstrieren, worauf sich amerikanische <em>„leadership“</em> in der Welt und im Besonderen in einer brisanten Region wie dem Nahen Osten mit seinen weltwirtschaftlich wichtigen Ölquellen gründet und letztlich stützt: Die unanfechtbare strategische Überlegenheit der USA an jedem Fleck der Erde ist das Fundament der Weltordnung, die Amerika einrichtet und schützt. Darin nimmt Israel einen gesicherten Ausnahmeplatz ein und versucht auf dieser Basis einer existenziellen Bündnispartnerschaft mit den USA immer wieder seine ausgreifenden Sicherheitsansprüche gegen Iran mit eigenen Kriegsdrohungen vorwärts zu bringen – bis auf Weiteres gar nicht zum Gefallen der USA. Warum das so ist, das wäre auch noch eine zu klärende Frage…</span></span></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Freerk Huisken: Deutscher Großdichter als Weltgewissen &#8211; national abgewatscht</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 07:52:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussionsveranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Huisken]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Israel]]></category>

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		<description><![CDATA[Text von Freerk Huisken zur aktuellen Debatte. <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/04/freerk-huisken-deutscher-grosdichter-als-weltgewissen-national-abgewatscht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: times new roman,times;">G. Grass hat in dem Gedicht, das seit Tagen für Wirbel sorgt,  darauf verwiesen, dass die Atommacht Israel den „ohnehin brüchigen Weltfrieden“ mit der Androhung eines atomaren Erstschlags gegen den Iran gefährdet. Zugleich greift er die deutsche Regierung an, die sich mit der Billigung von U-Boot-Verkäufen an Israel zum „Zulieferer eines Verbrechens“ machen könnte. „Internationale Instanzen“ fordert er abschließend auf, die Atomanlagen bzw. atomaren Potentiale beider Staaten einer permanenten Kontrolle zu unterziehen.</span></p>
<p><a href="http://www.fhuisken.de/Grass-1.doc" target="_blank">den kompletten Text als Doc Datei downloaden</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die nächsten Diskussionstermine des Forum Gegenargumente</title>
		<link>http://www.gsp-hamburg.de/2012/04/die-nachsten-diskussionstermine-des-forum-gegenargumente/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 10:44:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussionsveranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die skandalösen Leistungen der Massenpresse: eine Woche BILD-Zeitung Achtung, verschoben von Mittwoch auf Donnerstag, 24.5.2012, 18:30 Uhr Ort wird noch bekannt gegeben!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Die skandalösen Leistungen der Massenpresse: eine Woche BILD-Zeitung</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Achtung, verschoben von Mittwoch auf Donnerstag, <br />24.5.2012, 18:30 Uhr</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Ort wird noch bekannt gegeben!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Jour Fixe: Das &#8220;pazifische Jahrhundert der USA&#8221; &#8211; Fortsetzung</title>
		<link>http://www.gsp-hamburg.de/2012/03/jour-fixe-das-pazifische-jahrhundert-der-usa/</link>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 10:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jour fixe]]></category>
		<category><![CDATA[Pazifik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Dienstag, 17. April 2012, 19.30 Uhr  Werkhof, Gaußstr. 25/Ecke Nernstweg Fortsetzung der Diskussion vom 20. März (Diskussionsgrundlage ist der Artikel &#8220;Die USA erneuern ihren globalen Führungsanpruch&#8221; in: Gegenstandpunkt 1-12)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>Dienstag, 17. April 2012, 19.30 Uhr  Werkhof, Gaußstr. 25/Ecke Nernstweg</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fortsetzung der Diskussion vom 20. März<br />
</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>(Diskussionsgrundlage ist der Artikel &#8220;Die USA erneuern ihren globalen Führungsanpruch&#8221; in: Gegenstandpunkt 1-12)<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GegenStandpunkt 1-12  erscheint am 23. März</title>
		<link>http://www.gsp-hamburg.de/2012/03/gegenstandpunkt-1-12-erscheint-am-18-marz/</link>
		<comments>http://www.gsp-hamburg.de/2012/03/gegenstandpunkt-1-12-erscheint-am-18-marz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 07:49:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[GegenStandpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gsp-hamburg.de/?p=240</guid>
		<description><![CDATA[-Der Fiskalpakt – Europas Wunderwaffe gegen die Krise
-Staatliche Souveränität mit Haushalts­schulden in Zeiten der Eurkrise
-Die USA erneuern ihren globalen Führungsanspruch
-Amerikas „pazifisches Jahrhundert“ und sein neuer Rivale China
-Obamas „Reset“ mit Russland
-Kubas jüngster „Aufbruch zum Sozialismus“: Staatlich organisierter Drittweltkapitalismus
-Sahra Wagenknechts Hit: „Freiheit statt Kapitalismus“ – damit der „kreative Sozialismus“ den Kapitalismus wieder auf Vordermann bringt!
-Chronik – kein Kommentar! <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/03/gegenstandpunkt-1-12-erscheint-am-18-marz/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><span style="line-height: 22px;">Der Fiskalpakt – Europas Wunderwaffe gegen die Krise</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Staatliche Souveränität mit Haushalts­schulden in Zeiten der Eurokrise</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Die USA erneuern ihren globalen Führungsanspruch</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Amerikas „pazifisches Jahrhundert“ und sein neuer Rivale China</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Obamas „Reset“ mit Russland</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Kubas jüngster „Aufbruch zum Sozialismus“: Staatlich organisierter Drittweltkapitalismus</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Sahra Wagenknechts Hit: „Freiheit statt Kapitalismus“ – damit der „kreative Sozialismus“ den Kapitalismus wieder auf Vordermann bringt!</span></li>
<li><span style="line-height: 22px;">Chronik – kein Kommentar!</span></li>
</ul>
<p><a href="http://www.gegenargumente-hamburg.de/wp-uploads/2012/03/gs121_titel_96.png"><br />
</a></p>
<div style="text-align: center;"><a href="http://www.gegenargumente-hamburg.de/wp-uploads/2012/03/gs121_titel_96.png"><img class="alignnone size-medium wp-image-712" title="GegenStandpunkt 1-12" src="http://www.gegenargumente-hamburg.de/wp-uploads/2012/03/gs121_titel_96-206x300.png" alt="" width="206" height="300" /></a></div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nächstes Thema des Forum GA: Politik und Medien agitieren sich den Bürger für die staatliche Krisenpolitik zurecht</title>
		<link>http://www.gsp-hamburg.de/2012/03/nachstes-thema-des-forum-ga-politik-und-medien-agitieren-sich-den-burger-fur-die-staatliche-krisenpolitik-zurecht/</link>
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		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 20:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diskussionsveranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[GegenArgumente]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Volk geistig die Krise bewältigen soll, für die es praktisch in Haftung genommen wird <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/03/nachstes-thema-des-forum-ga-politik-und-medien-agitieren-sich-den-burger-fur-die-staatliche-krisenpolitik-zurecht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Wie das Volk geistig die Krise bewältigen soll, für die es praktisch in Haftung genommen wird</h1>
<li>„Die Maßnahmen der Regierung sind alternativlos!“</li>
<li>„Der Euro muss unbedingt gerettet werden!“</li>
<li>„Die Krise hat viele Schuldige: finanzkapitalistische Zocker, unverantwortliche Staatshaushälter und – letztlich – unser aller Anspruchsdenken!“</li>
<li>„Die Hauptschuld an der Euro-Krise tragen die anderen: faule Völker bringen die fleißigen und anständigen in Gefahr!“</li>
<li>„Helfen müssen wir ihnen trotzdem, aus Eigeninteresse!“</li>
<li>„Aber zu bestellen haben die Griechen dabei nichts. Eine Volksabstimmung – das wäre eine Katastrophe!“</li>
<li>„Ohne Europa gibt es keinen Frieden!“</li>
<p style="text-align: center;"><strong>Diskussionsveranstaltung der AANO, Uni HH, Pferdestall 104</strong><br />
<strong>Mittwoch den 28.03.2012 um  18:30 Uhr</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Rückeroberung des pazifischen Raumes</title>
		<link>http://www.gsp-hamburg.de/2012/02/die-ruckeroberung-des-pazifischen-raumes/</link>
		<comments>http://www.gsp-hamburg.de/2012/02/die-ruckeroberung-des-pazifischen-raumes/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:16:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Pazifik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Projekt der USA zur ökonomischen Nutzung und militärischen Einhegung des Rivalen China.
Artikel auf jungewelt.de
 <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/02/die-ruckeroberung-des-pazifischen-raumes/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><span style="font-weight: normal;">Ein Projekt der USA zur ökonomischen Nutzung und militärischen Einhegung des Rivalen China</span></h2>
<p><span style="font-weight: normal;">In einem Beitrag für Foreign Policy sieht US-Außenministerin H. Clinton »das pazifische Jahrhundert der Vereinigten Staaten« anbrechen. Die Überschrift ist Programm. Der APEC-Gipfel im Herbst 2011, auf dem sich die halbe Obama-Regierung ein Stelldichein gab, manifestierte den Willen der USA, die Pazifikregion zum zentralen Schauplatz ihrer globalen Politik zu machen. Allen ist – anders als wenn etwa Spanien oder Portugal ihr »lateinamerikanisches Jahrhundert« ausrufen würden – selbstverständlich und sofort klar: Hier meldet sich kein beliebiger »Mitspieler« mit diesem oder jenem Interesse an, sondern die Weltmacht USA. Wenn sie aufbricht und ihre »Rückkehr« in den Raum Asien-Pazifik vermeldet, so als fänden die USA als zukünftiges Wirkungsfeld Neuland vor, dann ergeht damit eine Zuständigkeitserklärung, an der die staatlichen Anrainer dieser Weltgegend nicht vorbei kommen können.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal;"><a href="http://www.jungewelt.de/2012/02-03/021.php?sstr=Pazifik" target="_blank">weiterlesen</a> auf jungewelt.de</span></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jour fixe: Das „pazifische Jahrhundert der USA“</title>
		<link>http://www.gsp-hamburg.de/2012/02/jour-fixe-das-%e2%80%9epazifische-jahrhundert-der-usa%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 09:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>root</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jour fixe]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Imperialismus]]></category>
		<category><![CDATA[Pazifik]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gsp-hamburg.de/?p=207</guid>
		<description><![CDATA[Dienstag, 20. März 2012, 19.30 Uhr B Werkhof, Gaußstr. 25/Ecke Nernstweg

Der angekündigte Jour fixe am Dienstag, 21.2., entfällt!
 <a href="http://www.gsp-hamburg.de/2012/02/jour-fixe-das-%e2%80%9epazifische-jahrhundert-der-usa%e2%80%9c/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;">Der Imperialismus der gewandelten Führungsmacht</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Jour fixe</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dienstag, 20. März 2012, 19.30 Uhr B Werkhof, Gaußstr. 25/Ecke Nernstweg</strong></p>
<p style="text-align: center;">Der angekündigte Jour fixe am Dienstag, 21.2., entfällt!</p>
<p>1. „Wir sind wieder zurück! “ resümiert Obama den APEC-Gipfel 2011. Waren die USA aus dem „asiatisch-pazifischen Raum“ jemals verschwunden? Und was heißt „Rückkehr“ bei einer Macht, die sich dort nicht als Teilnehmer neben vielen anderen Staaten anmeldet, sondern unübersehbar ins Zentrum der „wiederentdeckten“ Weltgegend stellt und ihr die entscheidende Rolle für die „Zukunft“ Amerikas zuweist? Wer könnte diesen weltpolitischen Bedeutungszuwachs zurückweisen?</p>
<p><strong>Material für den Jour fixe : <a href="http://www.gsp-hamburg.de/wp-uploads/2012/02/Das-pazifische-Jahrhundert-Amerikas-Clinton-Rede-Auszug.rtf">Das pazifische Jahrhundert Amerikas (Clinton-Rede Auszug)</a> (RTF)<br />
<a href="http://www.gsp-hamburg.de/wp-uploads/2012/02/Das-pazifische-Jahrhundert-Amerikas-_Clinton-Rede-Auszug.pdf">Das pazifische Jahrhundert Amerikas _Clinton-Rede Auszug</a> (PDF)</strong></p>
<p><span id="more-207"></span></p>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.gegenargumente-hamburg.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<p>2. Die Staaten der Pazifikregion stellen für Amerikas „Zukunft“ ein riesiges Wachstumspotenzial dar. Allen voran China, das mit seinen Exporterfolgen und Dollareinnahmen wie das Spiegelbild zum amerikanischen Leiden erscheint: Die USA stecken gründlich in der Krise und kommen nicht heraus, während China mit den auf dem amerikanischen Heimatmarkt verdienten Dollars seine Wachstums- und Finanzmacht stetig ausbaut – und darüber die USA in eine Abhängigkeit geraten, die sie um ihre politische Handlungsfreiheit fürchten lässt: Wenn China das „Recycling“ seiner Billionen $ in amerikanische Staatsschulden zunehmend skeptischer beurteilt und in größerem Stil als jetzt Alternativen bevorzugt, was dann?</p>
<p>3. Das soll umgedreht und Amerika wieder zu der ökonomischen Machtgröße werden, die ihm seit Jahrzehnten seine Sonderstellung in der kapitalistischen Weltwirtschaft gesichert hat. Derartige Herausforderungen nehmen die USA gleich als Herausforderung an ihre Führungsmacht, die sich nicht mit kleinlichen Regelungen aufhält, sondern wie jetzt in der pazifischen Staatenwelt für eine Neuordnung tätig wird. Dabei kommt der bislang kaum bekannten „Trans Pacific Economic Strategic Partnership“ (TTP) eine entscheidende Rolle zu: Aus ihr soll nach Obamas Willen eine Wirtschaftsunion werden, in der sich alle Teilhaber auf die Marktwirtschaft als Regelungsprinzip ihrer Konkurrenz verpflichten und auf ihren Standorten alles das einreißen, was die Freiheit überlegener USKapitale einschränkt.</p>
<p>4. In Richtung China fährt Obama dabei doppelgleisig: Alsantimarktwirtschaftliches System darf es vorerst nicht in die TTP; alsGroßmacht, deren „Entwicklung“ aus US-Sicht als abgeschlossen gilt, soll sie „Verantwortung“ übernehmen: nämlich sich so gründlich umstellen, wie es die projektierte Ordnung der „partnership“ verlangt, ist es willkommen! Mit seinem Angebot – Respekt für Chinas Aufstieg in die Welt der großen Wirtschaftsmächte gegen Einordnung ins gültige Regelwerk des Weltmarkts – will Obama den wachstumsstarken Rivalen nicht aus-, sondern dem amerikanischen Kapitalwachstum viel mehr als bisher erschließen. Und trägt mitseiner Konfrontation gegen China jede Menge Konfliktstoff in die TTP-Staaten, die mit dem „Reich der Mitte“ schon längst ihre mehr oder weniger gewichtigen Geschäfte am Laufen haben.</p>
<p>5. Auch auf der gehobenen Ebene der strategischen Führung gerät China zur zentralen Herausforderung für die USA. Die sehen ihr faktischesKontrollmonopol über den „pazifischen Raum“ bedroht, wenn China seinen ökonomischen Machtzuwachs in steigende Ansprüche seiner Sicherheit umsetzt und sich die einschlägigen Fähigkeiten zulegt. Der mit Abstand fürchterlichsten Militärmacht reicht es da schon, wenn sie in China allenfalls das Potenzial einer „asymmetrischen Störung“ ihres ungehinderten Zugangs in jeden Winkel des „pazifischen Raums“ zuspricht, um einzuschreiten: Obama sagt die EinhegungChinas an – mit einer Aufrüstungswelle, die manchen der pazifischen Anrainer eine neue Front des „Wettrüstens“ und der „Blockkonfrontation“ befürchten lässt. Auch das schöne Ausblicke ins „pazifische Jahrhundert der USA“!</p>
<p style="text-align: center;">
<p style="text-align: left;">
]]></content:encoded>
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